Der Hof, der zur Werkhalle auf Zeit wurde
Ein ehemaliger Garagenhof erhielt durch temporäre Mischnutzungserlaubnis Platz für Reparaturtage, Lastenrad‑Checks und ein Pop‑up‑Labor. Markierungen ordneten Wege, Schallregeln schützten die Wohnungen, und abends war Ruhe. Nach sechs Monaten evaluierte die Stadt: weniger Autoverkehr an Samstagen, mehr Kontakte im Viertel, neue Jobs. Daraufhin wurde die Nutzung verstetigt, mit begrünten Dächern und Regenwasserrinnen. Der Hof blieb Nachbarschaftsort, sicher, produktiv und überraschend ruhig – getragen von klaren Regeln und gemeinsamer Verantwortung.